June 14, 2018

Dialogue: Change

[You can find the complete audio of this song here]

Copy your dream
Paste into reality
For a world far beyond all expectations

Can you locate civility?
Can't you see the decadence?
So show responsibility
For the world and its residents

Black smoke rises from the dust
The breeze murmurs dark words
No compassion, love nor trust
In this darkest of the worlds

But with compassion, love and trust
The battle surely will be won
Clear your mind and lose your rust
In your dreams it can be done

You think you have the master key
But you're running against the wall
I look into the eyes of reality
And there's no chance for us all

Cloud kid and wall runner
Wandering around
Searching for a remedy
Which exists in one's head

Rise and wake
From your sleep
To make
Your climb from the deep

Going up and moving on
Never stop cause we'll stand strong
No one's left behind, that's wrong
Caring cause we're all in one

There is no determination
In your different coloration
Stand together 'til it's done

The air turns to smoke
The water turns to blood
The world is the war we're in
We're dying in infinity
In an everlasting fight
We'll never have the chance to win

Look around
What can you see?
It could seem so hopeless
But we'll have the chance to be free

I look around
And all I see
Is everyone's hopeless faces
Their last opportunity's to flee
From life

It's obvious that the people should be a virtue to the world
And not a vice

Or is it that clear?
Cause they'll rise...

Rise and wake
From your sleep
To make
Your climb from the deep

Going up and moving on
Never stop cause we'll stand strong
No one's left behind, that's wrong
Caring cause we're all in one

There is no determination
Nor in the orientation
Stand together, it's almost done

[Bridge]

Rise and wake
From your sleep
To make
Your climb from the deep

Going up and moving on
Never stop cause we'll stand strong
No one's left behind, that's wrong
Caring cause we're all in one

There is no determination
Nor in the denomination
Stand together, now it's done

January 25, 2016

Schwarze Blume

„Los, komm!“, rief ich meiner großen Schwester freudig zu und lief auf den Wald zu. Es war ein sonniger Tag, die Sonnenstahlen spiegelten sich im Wasser des kleinen Teichs und das Grad hatte eine satte grüne Farbe. Voller Elan und guter Laune lief ich über die Wiese und drehte mich im Keis, atmete die warme Sommerluft. Ein paar Meter weiter standen die ersten Bäume und kurz dahinter begann auch der einladend wirkende Wald. „Halt, warte! Lauf doch nicht so schnell!“, ref mir meine Schwester hinterher. Ich blieb kurz stehen und wartete auf sie. Ein paar Sekunden später stand sie keuchend neben mir. „Mein Gott, bist du schnell!“, sagte sie ganz außer Atem. „Nein, gar nicht. Du bist nur zu langsam!“, kicherte ich und hüpfte nun fröhlich auf den Wald zu. Meine Schwester lief hinter mir her. Wir kamen auf den Hauptpfad, der in tiefer den Wald führte. Es war ein Sandweg und ich spürte eben diesen sanft unter meinen Füßen. Wir gingen weiter in den Wald hinein. Die Vögel zwitscherten fröhlich und die Atmosphäre war einfach nur wunderbar. Plötzlich entdeckte ich etwas, was mir in meinen voherigen zahlreichen Besuchen im Wald nie aufgefallen war. Ein kleiner, kaum sichtbarer Pfad zweigte sich vom Hauptpfad ab und lud mich gerade so ein. „Sieh mal!“, sagte ich und zupfte meiner Schwester am Saum ihres Kleides. „Was ist denn?“, fragte sie. „Der Pfad da! Können wir da nicht langgehen? Da waren wir noch nie!“, antwortete ich aufgeregt und sah sie bittend an. „Mir ist nie aufgefallen, dass es dort weitergeht“, wunderte sie sich. Ein wenig zögernd ging sie auf den verborgenen Pfad zu und schob die Blätter zur Seite. Ich folgte ihr neugierig. Der Pfad war extrem schmal und an den Seiten sicht bewäldert und beblättert. Auf einmal lichtete sich der Pfad und eine große Lichtung kam zum Vorschein. Das Gras duftete und war von einem intensiven Grün, welches ich noch nie zuvor gesehen hatte. Eine Menge spezieller Blumen wuchsen dazwischen, die meisten in einem schönen Violett. In der Mitte der Lichtung war ein kleiner Hügel, auf dem eine einzelne, hell erleutete Blume wuchs. Sie hatte mein Interesse geweckt, also ging ich darauf zu, um sie mir genauer anzusehen. Von weitem sah sie aus wie alle anderen auch, aber je näher ich kam, desto mehr fielen mir die Unterschiede zwischen dieser und all den anderen Blumen auf der Lichtung auf. Sie hatte die selbe Form und die selbe violette Farbe, doch an den Rändern hatte sie einen silbernen Streifen. Nun stand ich direkt vor der Blume und blickte auf die Blüte herab. Das, was ich dort sah, faszinierte und schockierte mich gleichermaßen. Dort, wo bei einer gewöhnlichen Blume das gelbe Innere war, war hier tiefschwarz und sah aus, wie ein dunkles Loch. Ich schluckte und es lief mir kalt den Rücken herunter. Es war, als könnte ich in die tiefsten Weltschmerzen und die Trauer einer Seele blicken. Schnell drehte ich mich um, lief zurück zu meiner Schwester, umklammerte sie am Oberkörper und schluchzte leise. „Hey, was ist denn los?“, fragte sie besorgt und streichelte mir über den Kopf. „Ich...können wir bitte gehen?“, fragte ich zaghaft. „Ja, natürlich“, antwortete sie und nahm mich auf den Arm. Ich vergrub mein Gesicht in ihren Haaren und wollte nicht mehr aufblicken, bis wir wieder zu Hause waren. Sie drückte mich kurz an sich und machte sich auf den Weg, zurück über den Pfad und zurück auf den Hauptpfad. Je weiter wir von der Lichtung weg kamen, desto ruhiger wurde ich. „Wir sind gleich da“, sagte meine Schwester mir. Ich nickte beruhigt, doch aufsehen wollte ich immer noch nicht. Dann passierte alles viel zu schnell. Ich hörte Schritte, einen lauten Knall. Meine Schwester stolperte und kippte nach vorne. Ich kniff weiterhin die Augen zusammen und spürte einen dumpfen Aufprall und etwas heißes, flüssiges. Ich riss die Augen auf. Ein weiterer Knall. Ich fiel. Tief. Sehr tief. In ein schwarzes Loch. Wie das Innere der Blume auf der Lichtung. Ich wollte schreien, aber es ging nicht. Ich wollte mich bewegen, aber es ging nicht. Ein stechender Schmerz. Und ich spürte nichts mehr.

Etwas fehlt

Es ist mir egal
Du bist mir egal.
Mir ist alles egal.
Die Welt zieht an mir vorüber.
Das Leben auch.
Ich schaue ihm hinterher.
Damals.
Da gab es den einen oder anderen schönen Moment.
Ich sehe ihnen hinterher.
Sie sind vorbei.
Zählen nicht mehr.
Wofür auch?
Was bringt es mir?
Es ist vorbei.
Ich musste lernen, damit zu leben.
Und das habe ich.
Es ist mir so egal.
Du bist mir egal.
Einfach raus aus meinem Leben.
Für immer.
Und doch fühle ich mich so leer.
Etwas fehlt.
Immer noch.
Oder wieder?
Ich weiß es nicht.
Es fehlt.
Es fehlt und lässt einen leeren Fleck in meinem Herzen.
Ich weiß, was es ist.
Und ich will es nicht wahrhaben.
Ich will es nicht einsehen.
Ich will es nicht.
Ich kann es nicht.
Es würde alles zerstören.
Und auch, wenn es mich auffrisst.
Ich kann so etwas wichtiges nicht zerstören.

Wellen

Wellen.
Sie sind wie das Leben.
Sie kommen und gehen.
Sie bauen sich auf und werden kleiner, bis sie am Ende ganz verschwinden und eine neue Welle entsteht.
Oder sie gelangen ans Ufer und brechen. Fallen sanft in sich zusammen.
Oder stoßen auf Hindernisse. Eine Steilküste, ein Fels in der Brandung. Sie rasen darauf zu, schlagen mit voller Wucht dagegen und zerspringen. So weit, wie Wasser eben zerspringen kann.
Manchmal holt eine Welle eine andere ein und überwältigt diese. Oder sie fügen sich zu einer zusammen.
Und dann sind da noch die Surfer und Jetski-Fahrer. Sie fahren über das Wasser ohne Rücksicht darauf, dass sie die Wellen beschädigen oder zerbrechen können.

Scherben unserer Zeit

Ich laufe durch die Straßen
Und alles zieht an mir vorbei
Ich habe das Gefühl, du stehst hinter mir
Doch da war nichts mehr von dir

Ich wünscht, du wärst noch bei mir
Ich wünscht, ich könnt in deine Augen seh'n
Erinn're mich an alte Zeiten
Und die Gegenwart bleibt stehen

Ich wollte wieder bei dir sein
Doch du bist fort und mir wird klar
Die Entfernung zwischen uns
ist lange nicht mehr wie sie einmal war

Ich wünscht, du wärst noch bei mir
Ich wünscht, ich könnt in deine Augen seh'n
Erinn're mich an alte Zeiten
Und die Gegenwart bleibt stehen

Mein Inneres zerbricht in kleine Stücke
Jedes einzelne dieser Teile
Erzählt eine Geschichte

Ich wünscht, du wärst noch bei mir
Ich wünscht, ich könnt in deine Augen seh'n
Erinn're mich an alte Zeiten
Und die Gegenwart bleibt stehen

Schwelge in Erinnerungen und denke an dich
Flüstere deinen Namen in die Nacht, hörst du mich?
Schaue in die Sterne, stehe neben mir
Und irgendwann bin ich bei dir

March 4, 2015

Weißt du weiter?

Fühlst du, was ich fühle?
Schreist du und weinst du?
Liegst du zusammengekauert in der Ecke?
Weißt du weiter?


„Pass auf, was du tust“, sagen sie
„Lass es“, sagen sie
„Und komm mit„
„Wir wissen, du willst es“, sagen sie
„Doch es ist nicht gut für dich
Mach einen Schritt“

„Überwind' dich und versuch's
Und bei allem, was du tust, ich bin da“

Ich weiß, ich sollte nicht
Doch ich weiß, ich kann nicht
Schmerz schlägt Vernunft
Die sagt: Denk an die Zukunft
Ist es falsch, ist es richtig?
Ich weiß es doch selbst nicht
Mach nur, dass es verschwindet

„Leb deinen Traum“, sagen sie
„Kämpf“, sagen sie
„Versuch es“
„Stell dir vor die Szenerie
Sammle Kraft und Energie
Versuch es“

„Ich weiß, du möchtest doch da hin
Ich unterstütze dich, ich bin bei dir“

Ich weiß, ich sollte nicht
Doch ich weiß, ich kann nicht
Schmerz schlägt Vernunft
Die sagt: Denk an die Zukunft
Ist es falsch, ist es richtig?
Ich weiß es doch selbst nicht
Mach nur, dass es verschwindet

Regen nimmt das Sonnenlicht
Heftig weht der Wind
Der Halt gerät außer Sicht
Stehe dort, wie ein verlorenes Kind

Ich weiß, ich sollte nicht
Doch ich weiß, ich kann nicht
Schmerz schlägt Vernunft
Die sagt: Denk an die Zukunft
Ist es falsch, ist es richtig?
Ich weiß es doch selbst nicht
Mach nur, dass es verschwindet

Alles, was du sagst
Ist nur, was mich betrifft
Laute Worte
Wie ein Schlag, der mich trifft
Denn ich fühle
Ich fühle
Und es fühlt sich so an

March 2, 2015

Zumindest fühlt es sich so an

Ich mache alles falsch.
Wie immer.
Immer mache ich alles falsch.
Zumindest fühlt es sich so an.
Mir hängt nur Gemecker in den Ohren.
Urteilende Worte.
Warnungen.
Befehle.
Werde unter Druck gesetzt.
Oft.
Immer.
Zumindest fühlt es sich so an.
Manche meinen es gut, manche denken sich gar nichts dabei.
Und die, die es gut meinen, merken es meist nicht.
Setzen mich unbewusst unter Druck.
Und dann weine ich.
Dann liege ich da.
Und die Tränen laufen meine Wange hinunter.
Wie so oft.
Wie immer.
Zumindest fühlt es sich so an.

Ich weiß selbst, dass das nicht richtig ist.
Ich weiß selbst, ich sollte das nicht tun.
Ich weiß selbst, ich sollte damit aufhören.
Doch der Schmerz schlägt meiner Vernunft in die Fresse.
Ich kann nicht.
Ich kann nicht mehr.
Generell nicht mehr.
Zumindest fühlt es sich so an.


November 27, 2014

Fliegen

Fliegen.
Das wäre schön.
Sich au dem Fenster stürzen und nicht fallen, sondern aufsteigen, schweben, fliegen!
Wie ein Vogel oder eine Libelle oder welche Kreatur man am meisten mit dem Fliegen verbindet.
Sodass man landen kann.
Sodass man auch wieder aufsteigen kann, wenn man fällt.
Fliegen.
Am einem Tag mit Sonnenschein.
An einem Tag, an dem kein Flugzeug fliegt und keine Regenwolken am Himmel sind.
Mit großen Flügelschlägen in die Freiheit fliegen und nicht mehr landen.
Und wenn, dann weit weg von zu Hause in einem fremden Land mit fremden Menschen, wo man ganz von vorne anfangen und es besser machen kann.
Sozusagen für einen Moment dem Alltag entfliehen.
Dem "Freundeskreis", in dem man verhasst ist.
Der Flasche, mit der man sich betrinkt.
Dem Elternhaus, in dem man nicht mehr willkommen ist.
Den Drogen, mit denen man sich berauscht.
Dem Glück, was man nie hatte.
Den Klingen, mit denen man sich ritzt und dem Suizid, den man eigentlich vorhatte.
Ein Gefühl von Freiheit und Schwerelosigkeit verspüren, anstatt von Schmerz und Kummer.
Spaß haben, glücklich sein.
Zwei simple Dinge, die so ziemlich jeder Mensch verspürt.
Aber das ist ein großer Traum.
Viel zu groß
Einmal Spaß und Glück zu verspüren, das wäre purer Luxus.
Kein Streit, keine Hänseleien, sondern Freundlichkeit und Respekt.
Freundlichkeit und Respekt.
Spaß und Glück.
Fremdwörter.
Wird so etwas je kommen?
Von alleine?
Wird man jemals fliegen können?
Einfach so, ohne Flugzeug oder sonstiges.
Wird der Mensch jemals in der Lage sein, vor seinem eigenen Leben davonzulaufen?
Oder sind wir für immer auf der Brücke zwischen einem schrecklichen Leben und einem frühen Tod gefangen mit der Angst, dass man fallen könnte?

July 31, 2014

Without Any Solution

Gefühlswirrwarr.
Ein großes Durcheinander.
Ein riesiges Chaos.
Ich weiß nicht, wohin mit meinen Gedanken.
Ein riesiger Knoten aus Gefühlen und Fragen.
Ein Rätsel, was gelöst werden muss.
Doch wo fängt man an?
Zieht man an einem Strang, kann man diesen ein Stück weit befreien.
Doch der Rest wird nur noch enger verknotet und komplizierter.

Und wo ich mich so durch meine Gedanken und Gefühle wühle, merke ich: Es fehlt etwas. Etwas, von dem ich dachte, dass ich es bereits gefunden hätte, doch dem ist nicht so. Etwas, dass eigentlich notwendig für mein Leben ist, was ich schon immer brauchte und kurzzeitig hatte. Es fehlt und hinterlässt ein Loch.

Ich will es nicht fühlen.
Ich darf es nicht fühlen!
Wieso kommt es ab und zu wieder hoch?
Ich verdränge es so sehr und rede mir ein, dass da nichts ist, dass ich mir das nur einbilde.
Aber wieso sollte ich so viele innerliche Gefühlsausbrüche deswegen haben, wenn da „nichts ist“?
Es ist so kompliziert.
Warum tue ich mir das eigentlich an?
Ich will es jemandem erzählen.
Doch niemand würde es verstehen.
Ich habe zu wenig Worte, um genau zu beschreiben, was ich fühle, damit es jemand anders auch versteht.
Ich kann das nicht.
Ich muss damit irgendwie selbst fertig werden.
Manchmal geht es, manchmal denk ich einfach gar nicht daran und vergesse es.
Doch in manchen Momenten denke ich zu viel nach.
Und in diesen Momenten schleudern meine Gefühle und Gedanken in meinem Kopf durcheinander und ich weiß nicht mehr weiter.
So wie jetzt.
Was soll ich tun?
Wenn es doch keine Lösung gibt?
Wo liegt überhaupt genau das Problem?
Das Ganze ist so kompliziert, dass ich selbst schon gar nicht mehr durchblicke.
Und wenn ich es nicht verstehe, wer dann?
Und wie sollte mir dann dabei geholfen werden können?
Diese Mischung der Gefühle macht es nicht einfacher.
Liebe, Hass, Eifersucht, Neid, Trauer, Freude, Glück, Wut.
Diese Worte beschreibend nicht annähernd meine Gefühlswelt.
Und doch sind sie alle zu einem gewissen Grad vertreten.
Ich weiß gar nicht, wie ich das alles beschreiben soll.
Es ist einfach viel zu viel, um es einfach in Worte zu fassen.
Mir bleibt nur das hier.
Und es reicht nicht aus.
Ich will mich wem anvertrauen.
Irgendwem.
Jemandem, der niemandem etwas erzählt.
Und mich vielleicht sogar versteht.
Obwohl das vielleicht ein wenig zu viel verlangt ist.
Doch wer?
Ich suche und suche, doch finde ich diese Person nicht.
Die mich gut genug kennt.
Vor der es mir nicht unangenehm ist, irgendwas zuzugeben.
Die mir zuhört.
Die für mich da ist, egal, was ist.
Die sich nicht angegriffen oder verletzt fühlt, wenn ich ihr was erzähle.
Die manchmal auch einfach nur da ist, wenn es mir schlecht geht.
Ohne, dass ich irgendwas sagen oder erzählen muss.

Und so sitze ich hier.
Verzweifelt suchend.
Ohne etwas zu finden.
Hoffnungslos.

February 23, 2014

Going Down

Die Welt bricht über mir zusammen.
Wie eine große Welle bricht und fällt sie und nichts kann sie aufhalten.
Es ist laut und der Wind tost.
Ein Moment, dann ist es vorbei.
Plötzlich ist alles ruhig.
Die Stille drückt auf meine Ohren und das Atmen fällt mir schwer.
Ich will ans Ufer schwimmen, wieder Boden unter meinen Füßen.
Halt im Leben und Stabilität.
Das Wasser ist sehr tief und drückt auf meine Brust, so wie der Schmerz auf mein Herz drückt.
Ich schwimme und schwimme, doch ich komme nicht an.
Ein Holzbrett treibt auf dem Wasser.
Ich sehe es, schwimme darauf zu und klammere mich daran fest.
In diesem Moment mein einziger Halt.
Ich umklammere es, will es nicht loslassen, will den Halt nicht verlieren.
Ich spüre eine leichte Brise.
Sie wird nach und nach stärker bis mir der Wind um die Ohren pfeift.
Auch das Wasser wird wieder unruhig.
Es schwappt mir ins Gesicht und die Wellen beginnen, sich abermals aufzubäumen.
Ich klammere mich fester an mein Brett, will es nicht verlieren, doch der Wind und die Wellen sind zu stark.
Eine riesige Welle reißt mir das Holzbrett aus den Armen und drückt mich unter Wasser.
Ich kann nicht atmen und versuche panisch, wieder an die Oberfläche zu gelangen.
Doch als ich dachte, ich hätte die Luft erreicht, zieht mich die nächste Welle in die Tiefen.
Es schmerzt in meiner Brust.
Ich brauche Sauerstoff.
Ich brauche es, um zu überleben, doch es ist nicht da, nicht erreichbar.
Ich werde schwach und verliere Kraft in den Armen.
Ich befehle ihnen, zu schwimmen, doch sie reagieren nicht.
Ein weiterer Versuch.
Wieder nichts.
Ich gebe es auf, es macht schließlich wenig Sinn.
Das Wasser und nach meinem Gefühl auch die ganze Welt drückt auf meinen Körper und befördert mich weiter in die Tiefe.
Mein Bewusstsein schwindet und irgendwann spüre ich nichts mehr außer die Leere, die mich umgibt.

October 6, 2013

Wonders of Nature

I'm sitting here.
The train drives me my way.
I'm passing the most different landscapes.

There are the plains with the green grass and the beautiful flowers.
Sometimes there are animals who are eating the tasty grass.
Cows, horses and sheep.
They're all living together in peace.
I spot some trees on the plains.
Every tree stands alone but that makes the picture even more beautiful and idyllic.

Then, I pass a deep dark forest.
There are lots of trees which are standing close together.
It seems as if they're hugging each other.
So many trees and so many different trees living close together.
Friendly and in peace.
No tree distributes another kind of tree.
The forest looks very beautiful but mysterious.
I can't look deep inside the forest because it's so dark.
But I think, a nice forest has to be dark and has to stay untouched.

Now, I pass a big city.
I can't spot a single green stain in it.
No trees, not one.
I see the rooftops of tons of houses.
The whole city seems to be very industrial.
I wonder if there's a park inside this grey hole.
Some big cities can be really pretty
At nighttime, all the lights are shining bright and bring colourful light into the usually grey city.
But the city I'm passing is not like that.
It's actually really ugly.
I wouldn't want to live in a city like that.

Now it starts to rain.
Not only a little but very heavy, hard raindrops hit the window glass and take my view from the world outside.
I close my eyes and start to dream..

June 27, 2013

Confused

You know that feeling?
When everything seems perfect, but there's just one little thing that makes you think.
Think about everything.
Your whole life.
Cause it could change your whole life.
This feeling, it's the happiest but saddest, the greatest but shittiest.
Bringing you up and tearing you down.
Making you smile and making you cry.
It's so clear but so weird and confusing.
All together.
At the same time.
I have this feeling.
I never felt so strange, so alone.
I don't think that anyone who I would tell would understand it.
It's so hard to describe because it's completely oppositely.
Everything good and bad in one.
I just don't know, it's hard.
Should I open myself up?
Or should I stay closed?
Should I tell?
Or should I keep?

January 5, 2013

Maybe

Love.
It's a big word.
If you just let it go and let it do what it has to do, you will get more of it.
Maybe.
Or it can let you fall apart.
It could destroy you.
It could kill you.
But another person could help you.
Maybe.
The person could help you to live.
And to forgive.
And to trust.
Maybe.
If you let him.
If you would let him.
But it could be that you won't.
Maybe.
And then the person would still try to help you.
He can make you strong.
And then you could fight against death.
And you could win.
Maybe.
But do you really want that?
Do you want the love to destroy you?
Or do you want to live and love?
Love a person you can trust and forgive and you can live with?
Your whole life?
And now I guess, your answer will be:
Maybe.

January 2, 2013